Historic Folk

Musiker

Sandra

Sandra Hufnagel
Ich glaube nicht an Zufälle im Leben. Und so war es gewiss so etwas wie Fügung, dass ich vor einem Jahr Bernd Marschall, mit dem ich Ende der 90er Jahre mehrere Theater‐Projekte im Jakobus‐Theater und anderen Bühnen gemacht habe, nach 10 Jahren plötzlich in Weiherfeld wieder traf und wir feststellten, dass wir Nachbarn sind.

Michael

Michael Meyer Der Hohenfriedberger-Marsch war das erste bedeutende Stück, das ich im Nebenzimmer des Gasthauses "Traube" in Durlach beim Gitarrenlehrer vom Zupfgeigenverein spielen lernte. Da mir nach dem Unterricht meist die Finger weh taten und ich immer mehr Märsche auf mich zukommen sah, brach ich die Sache ab. Das Gitarrespielen hat mich dann aber doch nicht mehr losgelassen und auch im Nebenzimmer der "Traube" habe ich in späteren Jahren noch einige Male gezupft, allerdings keine Märsche auf der Wandergitarre, sondern Rock´n Roll laut und heftig auf der E-Gitarre.

Linda

Linda BlauEine meiner frühesten Erinnerungen verbinde ich mit meinem irischen Großvater väterlicherseits namens Cashel. Er konnte wunderschöne Folk-Traditionals auf dem Banjo spielen. Seine Vorfahren stammten angeblich von dem geschichtsträchtigen Rock of Cashel, einer nahezu uneinnehmbaren Festung, wo einst die Könige von Munster ihren Sitz hatten. Im Jahre 450 wurde der Felsen sogar vom Heiligen Patrick besucht und im 10. Jahrhundert fand hier die Krönung des Hochkönigs Brian Boru statt.

Bernd

Bernd Marschall

Mitte der 70er, d.h. im zarten Alter von 15 Jahren begann ich mit Soloauftritten als lockenköpfiger Folk-Sänger im Hippie-Outfit (Flicken-Jeans und Hemd aus dem Indien-Laden). 1977 stieg ich als Sänger in die Schülerband des Helmholtz-Gymnasiums ein, die sich Vintage nannte. Zusammen mit dem späteren Rock-Shop-Chef Gerd Gruss (damals noch nicht hinter dem Mischpult , sondern hinter dem Schlagzeug) waren wir sehr stolz, dass wir einmal als Vorgruppe der Karlsruher Rock-Legende Poseidon in der Hozturnhalle in Neureut auftreten durften.

Lübbe

Lübbe OnkenAuf einem Konfirmandenausflug brachte einer unserer Betreuer eine Gitarre mit, die ich ihm am Samstag abgenommen und erst wieder hergegeben habe, nachdem ich "House of the rising sun" einigermaßen spielen konnte. Damit war es um mich geschehen.

Die logische Folge davon war, dass mir mein Opa zu Weihnachten eine Gitarre schenkte. Damit war es um die Ruhe meiner Eltern geschehen. Mit 15 gründete ich mit zwei Freunden zusammen meine erste Band. Wir spielten Folk Songs und olle Kamellen aus den 70ern mit zwei Akustikgitarren und einer Querflöte.