Musiker
Bandinfo
Tam Lin bieten eine groovende Mischung aus Traditionals, meist keltischen Ursprungs mit mitreißenden Jigs and Reels und Coversongs aus der "Woodstock-Zeit", gespielt in unserem unverwechselbaren Stil mit eigenen Arrangement-Ideen. Einige eigene Songs mit Ohrwurmcharakter ergänzen das Programm.
Die Songs gehen direkt in den Bauch, animieren zum Mitsingen und Tanzen und verbinden Wiedererkennung mit Überraschungseffekten.
Wir spielen nicht nur in Kneipen und Pubs sondern auch auf Festivals und Straßenfesten, in Musikclubs, bei Firmenfesten, Kleinkunstbühnen und Privatveranstaltungen jeglicher Art. Für Kurzauftritte und kleine Events haben wir auch ein "unplugged-Set" im Programm.
Michael
Der Hohenfriedberger-Marsch war das erste bedeutende Stück, das ich im Nebenzimmer des Gasthauses "Traube" in Durlach beim Gitarrenlehrer vom Zupfgeigenverein spielen lernte. Da mir nach dem Unterricht meist die Finger weh taten und ich immer mehr Märsche auf mich zukommen sah, brach ich die Sache ab. Das Gitarrespielen hat mich dann aber doch nicht mehr losgelassen und auch im Nebenzimmer der "Traube" habe ich in späteren Jahren noch einige Male gezupft, allerdings keine Märsche auf der Wandergitarre, sondern Rock´n Roll laut und heftig auf der E-Gitarre.
Linda
Eine meiner frühesten Erinnerungen verbinde ich mit meinem irischen Großvater väterlicherseits namens Cashel. Er konnte wunderschöne Folk-Traditionals auf dem Banjo spielen. Seine Vorfahren stammten angeblich von dem geschichtsträchtigen Rock of Cashel, einer nahezu uneinnehmbaren Festung, wo einst die Könige von Munster ihren Sitz hatten. Im Jahre 450 wurde der Felsen sogar vom Heiligen Patrick besucht und im 10. Jahrhundert fand hier die Krönung des Hochkönigs Brian Boru statt.
Aber auch all diese einflussreichen Vorfahren haben meinem Großvater nichts genützt. Er musste, wie so viel Iren, auswandern, hat dann aber glücklicherweise in London Arbeit gefunden. Seine Familie wurde dort sesshaft. Und so bin auch ich dort geboren.
Bernd
In den späten 70er Jahren begann ich mit Soloauftritten als Folk-Sänger.
Während der 80er Jahre wirkte ich in zahlreichen Bandprojekten (Agent Blues, Tin Pan Alley, Tabu) als Sänger, Gitarrist und Schlagzeuger mit. Durch den Siegeszug der Neuen Deutschen Welle hatte der Art-Rock Mitte der 80er Jahre ausgedient, so dass wir Tin Pan Alley 1985 beerdigten. 1987 bin ich als Schlagzeuger in die Band Tabu eingestiegen, bis auch dieses Bandprojekt 1990 ein Ende fand.
In den 90er Jahren habe ich vor allem Theatermusik für diverse Bühnen komponiert und produziert, bis ich im Jahre 1999 auf dem Ettlinger Watthalden-Festival Michael Meyer wieder traf. Wir beschlossen aus einer Bierlaune heraus, eine Folk-Rock Band zu gründen und benutzten eines meiner aktuellen Demos, um uns für das kommende Watthalden-Festival zu bewerben, bei dem Michael und ich als Keimzelle von Tam Lin im Jahre 2000 auftraten.
Lübbe
Auf einem Konfirmandenausflug brachte einer unserer Betreuer eine Gitarre mit, die ich ihm am Samstag abgenommen und erst wieder hergegeben habe, nachdem ich "House of the rising sun" einigermaßen spielen konnte. Damit war es um mich geschehen.
Die logische Folge davon war, dass mir mein Opa zu Weihnachten eine Gitarre schenkte. Damit war es um die Ruhe meiner Eltern geschehen. Mit 15 gründete ich mit zwei Freunden zusammen meine erste Band. Wir spielten Folk Songs und olle Kamellen aus den 70ern mit zwei Akustikgitarren und einer Querflöte.





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